85 Jahre Mille Miglia / 85 years of legendary Mille Miglia in 2012

1952 erzielt Mercedes-Benz mit dem 300 SL (W 194) Spitzenplätze
Legendäre Mercedes-Benz Originalfahrzeuge am Start bei der Mille Miglia 2012
Die „Tausend Meilen“ von Brescia nach Rom und zurück wurden vor 85 Jahren zum ersten Mal ausgerichtet

Stuttgart – Mercedes-Benz und die Mille Miglia, das ist eine faszinierende Geschichte, reich an motorsportlichen Sternstunden. Zu diesen Höhepunkten gehört auch der erste Einsatz der Mercedes-Benz 300 SL Rennsportwagen (Baureihe W 194) bei den „Tausend Meilen“ vor 60 Jahren: Im Mai 1952 kommt Karl Kling als Zweiter ins Ziel, Altmeister Rudolf Caracciola holt Platz vier. Das ist der vielversprechende Auftakt für die Rückkehr von Mercedes-Benz auf die Bühne des internationalen Motorsports.
An diese Premiere 1952 und an weitere Erfolge der Stuttgarter Rennabteilung bei dem vor 85 Jahren zum ersten Mal ausgerichteten legendären Straßenrennen erinnert Mercedes-Benz Classic zur diesjährigen Mille Miglia vom 17. bis 20. Mai 2012: An dem Tausend-Meilen-Rennen von Brescia nach Rom und zurück wird ein originaler 300 SL Rennsportwagen teilnehmen. Die heutige Mille Miglia ist eine Oldtimerfahrt, an der nur Fahrzeugtypen teilnehmen dürfen, die in der Epoche des Straßenrennens (1927 bis 1957) gestartet sind. 2012 wird diese historische Mille Miglia – eine der faszinierendsten Klassiker-Veranstaltungen überhaupt – bereits zum 30. Mal ausgetragen.
Ziel der Veranstalter ist es, das Feld nicht nur mit authentischen Fahrzeugen zu besetzen, sondern möglichst viele Original-Fahrzeuge aus der Epoche der Straßenrennen auf die Strecke zu bringen. Neben dem 300 SL Rennsportwagen (W 194) ist Mercedes-Benz Classic deshalb mit einer großen Zahl weiterer exklusiver Fahrzeuge im Feld vertreten – vom Tourensportwagen SSK bis zum Rennsportwagen 300 SLR (W 196 S) und dem Seriensportwagen 300 SL (W 198 I). Darunter sind der 300 SLR, mit dem Juan Manuel Fangio 1955 die Mille Miglia bestritt (damals Startnummer 658, Platz 2 im Gesamtklassement) und der Seriensportwagen 300 SL, mit dem John Cooper Fitch den Klassensieg der GT-Sportwagen über 1,3 Liter Hubraum errang (Startnummer 417, Platz 5 im Gesamtklassement). Ebenfalls am Start ist ein Mercedes-Benz 180 D – eine Limousine dieses Typs siegte 1955 in der Dieselklasse.
Die Mille Miglia 2012 beginnt am 16. Mai mit der technischen Abnahme und weiteren Programmpunkten in Brescia. Unter anderem ist die Ausstellung „Mercedes-Benz Champions at Mille Miglia“ im Mille-Miglia-Museum von Brescia zu sehen. Mit dem Museum hat Daimler im Januar 2012 eine strategische Kooperation geschlossen. Die aktuelle Ausstellung zeigt neben dem Start der 300 SL Rennsport-Prototypen 1952 unter anderem die legendären Siege von Rudolf Caracciola auf Mercedes-Benz SSKL im Jahr 1931 und von Stirling Moss auf Mercedes-Benz 300 SLR im Jahr 1955 zum Thema.
Am 17. Mai werden die 376 teilnehmenden Fahrzeuge in der historischen Altstadt von Brescia präsentiert, bevor um 18:30 Uhr der erste Wagen auf die Strecke geschickt wird. Bis zum späten Abend führt das Rennen am Gardasee vorbei über Verona, Vicenza und Padua nach Ferrara, dem ersten Etappenziel. Von hier aus geht es am nächsten Morgen (18. Mai) weiter nach Ravenna, durch die Republik San Marino und schließlich nach Rom. Die dritte und letzte Etappe führt von Rom nach Viterbo, Siena, Florenz, Bologna, Modena, Reggio nell’Emilia und Cremona, bevor die Teilnehmer am 19. Mai wieder in Brescia ankommen. Die Siegerehrung findet am 20. Mai statt. In diesem Jahr führt die Route der Mille Miglia durch die Provinzen Lombardei, Venetien, Emilia Romagna, durch die Marken, Umbrien, das Latium und die Toskana.
Die Fahrzeuge von Mercedes-Benz bei der Mille Miglia 2012
Mercedes-Benz SSK (Baureihe W 06), 1928 bis 1932
Von den Sechszylinder-Kompressor-Sportwagen der Mercedes-Benz S-Reihe ist der Typ SSK (Baureihe W 06) die exklusivste und faszinierendste Ausführung. Die Modellbezeichnung steht für Super-Sport-Kurz und bringt neben der besonderen Sportlichkeit auch den verkürzten Radstand zum Ausdruck. Am 29. Juli 1928 gewinnt Werksrennfahrer Rudolf Caracciola mit dem brandneuen SSK auf Anhieb das Gabelbachrennen sowie weitere Rennen, beispielsweise auf den Schauinsland und den Mont Ventoux. 1930 und 1931 verhilft ihm der SSK zum Gewinn der Europa-Bergmeisterschaft. Die gewichts­reduzierte und nochmals leistungsgesteigerte Version von 1931, auch als SSKL (Super-Sport-Kurz-Leicht) bekannt, erzielt ebenfalls spektakuläre Erfolge. Zu den bedeutendsten zählt der Sieg beim legendären 1000-Meilen-Rennen Mille Miglia: Das strapaziöse Straßenrennen von Brescia nach Rom und zurück gewinnt Rudolf Caracciola auf SSKL im April 1931 als erster Nichtitaliener.
Mercedes-Benz 300 SL (W 194), 1952
Mercedes-Benz steigt 1952 mit dem Rennsportwagen 300 SL der Baureihe W 194 wieder in den internationalen Motorsport ein. Grundlage des Sportwagens ist ein leichter Gitterrohrrahmen, über den sich eine elegant geschwungene Leichtmetallkarosserie aus Aluminium-Magnesium-Blech wölbt. Weil der Gitterrohrrahmen an den Seiten vergleichsweise hoch ansetzt, kann der W 194 nicht mit herkömmlichen Türen versehen werden; so kommt der Rennsportwagen zu den charakteristischen Flügeltüren, die am Dach angeschlagen sind. Dieses Detail wird 1954 der Seriensportwagen 300 SL (W 198 I) übernehmen. Als Antrieb des W 194 dient der 175 PS (129 kW) starke Reihensechszylindermotor M 194 mit 2996 Kubikzentimeter Hubraum. Seine Rennsport-Premiere erlebt der im März 1952 präsentierte 300 SL bei der Mille Miglia im Mai 1952. Zu den großen Erfolgen des W 194 gehören im Jahr 1952 der Dreifachsieg im Preis von Bern, die Doppelsiege beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans und bei der 3. Carrera Panamericana sowie der Sieg beim großen Jubiläumspreis vom Nürburgring.
Mercedes-Benz 300 SLR (W 196 S), 1955
Mit dem 300 SLR gewinnt Mercedes-Benz 1955 die Sportwagen-Weltmeisterschaft. Dieser Sportwagen ist im Prinzip ein mit zweisitziger Rennwagen-Karosserie versehener Formel-1-Rennwagen W 196 – jedoch mit einem Dreiliter-Reihenachtzylinder aus Leicht­metall anstelle des 2,5-Liter-Formel-1-Motors mit Stahlzylindern. Mit 310 PS (221 kW) ist der 300 SLR seinen Konkurrenten 1955 überlegen, was er durch Doppelsiege bei der Mille Miglia, beim Eifelrennen, beim Großen Preis von Schweden und bei der Targa Florio dokumentiert. Bei der Mille Miglia 1955 gewinnen Stirling Moss und Beifahrer Denis Jenkinson mit der bis heute unübertroffenen Durchschnittsgeschwindigkeit von 157,65 km/h; hilfreich bei diesem Sieg ist das „Gebetbuch“: ein damals neuartiger Streckenauf­schrieb, mit dem Jenkinson seinen Piloten Moss dirigiert. Juan Manuel Fangio kommt als Solofahrer auf Rang zwei. In Schweden und bei den 24 Stunden von Le Mans überraschen die 300 SLR mit der sogenannten Luftbremse – einer 0,7 Quadratmeter großen Fläche über der Hinterachse, die vom Fahrer beim Bremsen aufgeklappt werden kann, um die Bremswirkung zu verstärken. In Le Mans nimmt Mercedes-Benz die in Führung liegenden 300 SLR nach dem unverschuldeten Unfall des Belgiers Pierre Levegh aus dem Rennen.
Mercedes-Benz 300 SL (Baureihe W 198 I), 1954 bis 1957
Im Februar 1954 debütiert der 300 SL „Gullwing“ auf der International Motor Sport Show in New York. Der Hochleistungs-Sportwagen basiert auf dem legendären Rennsportwagen der Saison 1952. Ein leichter und verwindungssteifer Gitterrohrrahmen trägt Motor, Getriebe und Achsen. Wie bei der Rennsportversion lässt er jedoch keinen Platz für klassische Türen, und die Flügeltüren werden zum unverwechselbaren Merkmal des 300 SL (Baureihe W 198 I). Und auch sonst ist der „Flügeltürer“ ein echter Innovationsträger: Als weltweit erster Serien-Personenwagen wird er von einem Viertaktmotor mit Benzineinspritzung angetrieben. Dies steigert nicht nur die Effizienz, sondern auch die Motorleistung. 215 PS (158 kW), 20 Prozent mehr als bei der vergaserbestückten Renn­sportausführung, ermöglichen je nach verwendeter Endübersetzung eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 260 km/h. Damit ist der 300 SL der schnellste Serienwagen seiner Zeit und wird zum Traumsportwagen der 1950er-Jahre. Bei der Mille Miglia fährt er zum Sieg: 1955 vom Team John Fitch/Kurt Gesell gefahren in der Gran-Turismo-Klasse über 1600 Kubikzentimeter, was ihm den 5. Platz im Gesamtklassement verschafft. Ebenfalls in der Gran-Turismo-Klasse belegt das Team Olivier Gendebien/Jacques Washer Platz 7 im Gesamtklassement. Auch 1956 fahren wieder 300 SL bei der Mille Miglia mit. In der großen GT-Klasse kommt das Team Fürst Metternich/Graf Einsiedel auf den 6. Platz.
Mercedes-Benz 180 D (W 120), 1954 bis 1959
Die erste Dieselmotor-Variante des Mercedes-Benz 180 der Baureihe W 120 hat im Januar 1954 Premiere. Damit bietet die Stuttgarter Marke ihre moderne Ponton-Limousine nun auch mit einem Selbstzünder-Aggregat an, das aus 1767 Kubikzentimeter Hubraum 40 PS (29 kW) leistet. Von 1953 (Vorserie) bis 1959 werden insgesamt 114.046 Limousinen des Typs 180 D gebaut. Mit den Renn- und Sportwagen, die 1955 als Favoriten auf den Gesamtsieg zur Mille Miglia starten, lassen sich die bis zu 110 km/h schnellen Diesel-Limousinen nicht vergleichen. Doch der 180 D ist ein hochmodernes Auto, mit selbsttragender Karosserie und dem sogenannten „Fahrschemel“, an dem die von Doppelquerlenkern geführten Vorderräder aufgehängt sind. Und er beweist seine Stärken wie seine Zuverlässigkeit in dem italienischen Straßenrennen: Mercedes-Benz setzt mehrere Fahrzeuge vom Typ 180 D mit den Startnummern 04, 09 und 010A ein, die einen Dreifach-Erfolg in der Dieselklasse bescheren.

Mercedes-Benz achieved excellent placings in 1952 with the 300 SL (W 194)
Legendary, original Mercedes-Benz vehicles due to line up for the 2012 Mille Miglia
The first “Thousand Miles” race from Brescia to Rome and back was held 85 years ago

Stuttgart – Mercedes-Benz’s association with the Mille Miglia is an enthralling story, full of great sporting moments. The high points include the Mercedes-Benz 300 SL racing sports car’s (model series W 194) first entry into the 1000-mile race 60 years ago: in May 1952, Karl Kling scored second and former champion Rudolf Caracciola came fourth. This represented a promising start to Mercedes-Benz’s return to the international motorsport arena.
For this year’s Mille Miglia, Mercedes-Benz Classic is paying homage to that 1952 premiere and other successes achieved by the Stuttgart-based racing department in the legendary road race first held 85 years ago: from 17 to 20 May 2012 an original 300 SL racing sports car will be taking part in the 1000-mile rally from Brescia to Rome and back. These days, the Mille Miglia is an event for vintage vehicles which only those types of classic cars dating from the original road race between 1927 and 1957 may enter. 2012 sees this historic Mille Miglia – one of the most exciting events for classic cars at all – being held for the 30th time.
The organizers aim to fill the field with exemplars of authentic cars and as many original vehicles from the era of the Mille Miglia races of speed as possible. In addition to the 300 SL (W 194) racing sports car, therefore, Mercedes-Benz Classic will be represented by a large number of other exclusive vehicles ranging from the SSK racing touring car to the 300 SLR (W 196 S) racer and the standard 300 SL (W 198 I) sports car. The line-up includes the 300 SLR driven by Juan Manuel Fangio in the 1955 Mille Miglia (his starting number then was 658 and he placed second overall) and the 300 SL production car with which John Cooper Fitch won a class victory among the GT sports cars with a displacement above 1300 cc that same year (starting number 417, ranked fifth overall). A Mercedes-Benz 180 D will also be there – a saloon of this model won the diesel class of the 1955 Mille Miglia.
The 2012 Mille Miglia kicks off on 16 May with the technical checks and other items on the agenda in Brescia. There is also a special “Mercedes-Benz Champions at Mille Miglia” exhibition at the Museo Mille Miglia in Brescia. Daimler entered into a strategic partnership with the museum in January 2012 and, among other fascinating topics, the present exhibition covers the 1952 racing debut of the 300 SL prototypes and the legendary victories by Rudolf Caracciola in 1931 in a Mercedes-Benz SSKL and by Stirling Moss in 1955 in the Mercedes-Benz 300 SLR.
On 17 May, the 376 participating vehicles will be presented to the public in the old town of Brescia before the first car sets off at 6.30 p.m. All cars will then head to Ferrara, the end of the first stage, arriving by late evening and passing Lake Garda via Verona, Vicenza and Padua en route. From Ferrara, the event continues next morning (18 May) to Ravenna, through the Republic of San Marino and then on to Rome. The third and final leg goes from Rome to Viterbo, Siena, Florence, Bologna, Modena, Reggio nell’Emilia and Cremona before the participants arrive back in Brescia on 19 May. The awards ceremony takes place on 20 May. This year, the Mille Miglia’s route crosses the regions of Lombardy, Veneto, Emilia-Romagna, Marche, Umbria, Lazio and Tuscany.
Mercedes-Benz vehicles in the 2012 Mille Miglia
Mercedes-Benz SSK (W 06), 1928–1932
Of the supercharged six-cylinder sports cars in the Mercedes-Benz S-series, the SSK (model series W 06) is the most exclusive and beguiling. The model designation is an abbreviation of “Super-Sport-Kurz” (German for Super-Sport-Short) because it combines a short wheelbase with extreme sportiness. On 29 July 1928, the brand-new SSK was driven straight to victory by factory racing driver Rudolf Caracciola in the Gabelbach race and other races such as the Schauinsland hill climb near Freiburg and at Mont Ventoux. In 1930 and 1931 the SSK helped Caracciola win the European Hillclimbing Championship. With its weight reduced and performance enhanced further, the 1931 version – also known as the SSKL (Super-Sport-Short-Light) – achieved equally spectacular successes. One of the most significant was victory in the legendary 1000-mile Mille Miglia: in April 1931, Rudolf Caracciola in the SSKL became the first non-Italian to win the gruelling road race from Brescia to Rome and back.
Mercedes-Benz 300 SL (W 194), 1952
Mercedes-Benz returned to international motorsport in 1952 with the 300 SL racing sports car (model series W 194). A lightweight space frame forms the basis of this sports car over which a light alloy body made of aluminium/magnesium sheet metal elegantly curves. Because the space frame sits comparatively high at the sides it was not possible to fit the W 194 with conventional doors, which is how the racing sports car comes to have its distinctive, upwardly opening gullwing doors. This detail became part of the production model 300 SL sports car (W 198 I) in 1954. The W 194 is powered by the 175 hp (129 kW) M 194 six-cylinder in-line engine with a displacement of 2996 cc. The 300 SL made its racing debut in May 1952 at the Mille Miglia, having been unveiled for the first time that March. Some of the W 194’s greatest successes in the 1952 racing season were a threefold victory in the Prix de Berne race, double victories in the 24 Hours of Le Mans and the 3rd Carrera Panamericana and victory in the Nürburgring Anniversary Sports Car Grand Prix.
Mercedes-Benz 300 SLR (W 196 S), 1955
Mercedes-Benz won the 1955 World Sportscar Championship with the 300 SLR. This sports car is based on the chassis of the W 196 Formula One racing car but has two seats and a three-litre, eight-cylinder in-line engine made of light alloy in place of the 2.5-litre Formula One engine with its steel cylinders. Delivering 310 hp (221 kW), the 300 SLR is superior to its competitors from 1955, as documented by gaining first and second place in the Mille Miglia, the Eifel race on the Nürburgring, the Swedish Grand Prix and the Targa Florio. The 1955 Mille Miglia was won by Stirling Moss assisted by navigator Denis Jenkinson at an average speed of 157.65 km/h, a record that has never been beaten. Pacenotes proved invaluable in achieving this victory and at the time were a new technique allowing Jenkinson to direct the driver Moss very effectively. Juan Manuel Fangio came second driving solo. In Sweden and the 24 Hours of Le Mans the 300 SLRs were assisted by an “air brake” – a 0.7-square metre hood over the rear axle that could be hinged up when braking to increase braking performance. At Le Mans Mercedes-Benz withdrew the 300 SLRs, which were in the lead, after an accident involving the Belgian Pierre Levegh through no fault of his own.
Mercedes-Benz 300 SL (W 198 I), 1954–1957
The 300 SL gullwing made its debut in February 1954 at the International Motor Sports Show in New York. This high-performance sports car is based on the legendary racing sports car from the 1952 season. A lightweight, torsionally stiff space frame carries the engine, transmission and axles. As with the racing version, there is no room for conventional doors and so the gullwing doors are a distinctive feature of the 300 SL (model series W 198 I). The gullwing model is also a champion of innovation in other respects: it was the world’s first production passenger car to be powered by a four-stroke engine featuring petrol injection. This boosted efficiency as well as engine output to 215 hp (158 kW), a 20 percent increase on the carburetted competition-only version and permitting a top speed of up to 260 km/h, depending on the transmission ratio installed. This makes the 300 SL the fastest production vehicle of its time and the dream sports car of the 1950s. It was also driven to victory in the 1955 Mille Miglia by the team comprising John Fitch and Kurt Gesell, winning the Gran Turismo production class above 1600 cc and coming fifth overall. Also in the Gran Turismo class, the team comprising Olivier Gendebien and Jacques Washer ranked seventh overall. The 300 SL took part in the 1956 Mille Miglia too: in the big GT class the team of Prince Metternich and Count Einsiedel came in sixth.
Mercedes-Benz 180 D (W 120), 1954–1959
The first diesel-engined version of the Mercedes-Benz 180 (model series W 120) was premiered in January 1954. The Stuttgart-based brand now offered its modern “Ponton” saloon with a compression-ignition assembly outputting 40 hp (29 kW) with a displacement of 1767 cc. From 1953 (preproduction series) to 1959, a total of 114,046 model 180 D saloons were built. With a top speed of up to 110 km/h, this diesel saloon cannot compare with the racing and sports cars that were favourites to win the Mille Miglia overall in 1955. However, the 180 D is a highly contemporary car with a self-supporting body and what is known as a subframe to which the front wheels, located by double wishbones, were attached. The car proved its strength and reliability in the Italian road race: Mercedes-Benz entered several 180 D vehicles, culminating in a threefold win in the diesel class for the cars with starting numbers 04, 09 and 010A.

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